14:28:01 05.11.2018

Siebter Sieg in Serie für Marburg

1. DBBL: Während Branchenführer Marburg am 7. Spieltag der 1. DBBL (Damenbasketball-Bundesliga) souverän den siebten Sieg in Serie einfuhr, setzte sich Herne im Verfolgerduell in Wasserburg durch und übernahm damit Platz zwei.

Hier die Ergebnisse des 7. Spieltags:

TSV Wasserburg - Herner TC  55:67
Eisvögel USC Freiburg - TK Hannover  78:58
Rutronik Stars Keltern - Eintracht Braunschweig  76:62
XCYDE Angels - ChemCats Chemnitz  73:68
TV Saarlouis Royals - BC Pharmaserv Marburg  65:92
flippo Baskets BG 74 - Fireballs Bad Aibling  74:58

Siege des Herner TC beim TSV Wasserburg sind rar gesät und müssen in den DBBL-Statistiken mit der Lupe gesucht werden. Kein Wunder, dass sich der Herner Tross nach dem überraschend deutlichen Erfolg an der Inn ziemlich gut gelaunt auf die Rückreise in den "Pott" machte. Aber nicht nur der Sieg an sich sorgte für Euphorie, sondern vor allem die Art und Weise des Zustandekommens. „Wir waren taktisch super eingestellt, und obwohl wir in der zweiten Halbzeit etwas nachgelassen haben, war unser Sieg nie gefährdet. Dass eine Mannschaft wie Wasserburg sich steigert und den Abstand verkürzt, kann man nicht verhindern, aber wir haben trotzdem souverän unser Spiel gespielt und verdient gewonnen", befand ein merklich stolzer HTC-Trainer Marek Piotrowski. Die Gastgeberinnen starteten schwach und wurden im weiteren Spielverlauf nicht viel stärker. Die Gäste hingegen hielten konstant ihr hohes Niveau und ließen nur wenige kontrollierte Abschlüsse der Wasserburgerinnen zu. Die Niederländerin Karin Kuijt kam für den HTC auf 20 Punkte, beste TSV-Schützin war die US-Amerikanerin Jennifer Schlott (25 Pkt.).

Derweil streuten Tonisha Baker und Finja Schaake 19 bzw. 17 Punkte beim ungefährdeten Marburger Erfolg in Saarlouis ein. Vor 450 Zuschauern unterstrichen die Gäste von Beginn an eindrucksvoll und nachhaltig ihre aktuelle Ausnahmestellung. Man merkte der Mannschaft von Coach Patrick Unger zu keinem Zeitpunkt an, dass sie unter der Woche ein anstrengendes CEWL-Spiel zu absolvieren hatte. Das dritte Viertel entschied Marburg mit 14:26 klar für sich, was gleichbedeutend mit der Vorentscheidung war. Das Schlussviertel schließlich verlief ausgeglichen, nachdem die Gäste ein wenig Druck aus dem Spiel genommen hatten. Die Royals haben gewiss ein ordentliches Spiel gemacht, aber liefen zu schnell einem deutlichen Rückstand hinterher. Zudem trafen sie über die gesamte Spielzeit gesehen schlichtweg zu schlecht, um den Favoriten richtig ärgern zu können.

2. DBBL:  Osnabrück dreht im Schlussviertel auf

Der Primus der Nord-Staffel, GiroLive-Panthers Osnabrück, hatte beim BBZ Opladen mehr Mühe als erwartet. Erst im Schlussviertel setzte sich der Top-Favorit ab und gewann letztendlich mit 84:67. Milica Milosev und Sarah Olson kamen dabei auf jeweils 13 Punkte. Für Opladen traf Leonie Schütter (23 Pkt.) am besten.
Im Süden gab sich Spitzenreiter USC BasCats Heidelberg keine Blöße und gewann mit 76:67 bei der TS Jahn München. Olivia Nash war beste BasCats-Punktesammlerin (18) vor Pele Marina Gianotti (17). Für die Gastgeberinnen kam Christina Schnorr auf 15 Zähler.