20:20:32 13.01.2019

Panthers starten furios ins neue Jahr

Den GiroLive-Panthers Osnabrück ist ein spektakulärer Start in das Jahr 2019 gelungen: Der Tabellenführer der 2.DBBL Nord-Ost gewann das Heimspiel gegen BBZ Opladen mit 101:81 (51:45). Die 650 Zuschauer sahen vor allem nach dem Seitenwechsel ein spielfreudiges OSC-Team. „Wir haben nach der Weihnachtspause vor allem an der Offensive gearbeitet und Abläufe einstudiert. Die Defensive hat etwas darunter gelitten, das hat man in der ersten Halbzeit gesehen. Im zweiten Durchgang waren wir beim Rebound präsenter, und die Rotationen in der Verteidigung waren schneller“, war Headcoach Mario Zurkowski mit dem ersten Auftritt im neuen Jahr durchaus zufrieden.

 Zwar gingen die ersten Punkte auf das Konto der Gäste, in den folgenden drei Minuten gaben aber die Panthers den Ton an (8:2). Allen voran Lea Wolffs 11 Zähler sorgten dafür, dass sich Opladen nicht abschütteln ließ (15:14; 6. Minute). Anschließend drehte Briana Williams mit sieben Punkten auf, so dass der Spitzenreiter mit 18:24 ins Hintertreffen geriet (9.). Mit der Viertelsirene verkürzte Brianna Rollerson auf 24:26.

Emma Eichmeyer holte die Führung zu Beginn der zweiten zehn Minuten zurück (28:26; 12.). Kata Takács und Milica Milosev legten aus der Distanz nach, so dass die Gäste mit einer Auszeit reagieren mussten (34:28; 14.). Tatsächlich gab Osnabrück die Spielkontrolle wieder ab (38:39; 17.), ehe Melli Knopps Dreier einen 11:2-Lauf einläutete. Mit 13 Zählern in diesem Viertel hatte Milica Milosev einen großen Anteil daran, dass die Panthers mit 51:45 in die Kabine gingen.

„Wir wollten uns nicht in eigener Halle beim Rebound den Schneid abkaufen lassen. Wir sind aggressiv und konsequent aus der Pause gekommen und haben als Team richtig guten Basketball gespielt“, lobte der Trainer. Mit einem 7:0-Lauf eröffneten seine Spielerinnen das dritte Viertel. Toni Dölle war nicht zu halten und erzielte binnen drei Minuten zehn Punkte (70:56; 26.). Opladen war dem Angriffswirbel der Gastgeberinnen nicht gewachsen, nach einem Dreier von Jenny Strozyk betrug der Vorsprung erstmals 20 Zähler (82:62; 30.). Allein zehn Assists gelangen dem Tabellenführer in diesem Viertel. 

Im Schlussabschnitt hatten Sarah Olson & Co. alles im Griff. Näher als 18 Punkte kam Opladen nicht mehr an die Panthers (94:76; 37.) heran. Toni Dölle war es vorbehalten, die Punkte 100 und 101 von der Freiwurflinie zu markieren. „Man hat gemerkt, dass Sarah und Brianna noch nicht wieder ganz fit sind und lange pausieren mussten. Auch konnte man gut sehen, an welchen Stellen uns Rowie Jongeling heute gefehlt hat. Wir müssen als Team kontinuierlich besser werden und Ausfälle kompensieren. Das ist uns heute gelungen. Diesen cleveren Team-Basketball möchten wir weiterführen“, so Zurkowski. 

28 Assists belegen das gute Zusammenspiel. 17 Ballverluste beweisen aber auch, dass die Pause den Rhythmus der Spielerinnen gestört hat. Beim Rebound hatte Osnabrück am Ende die Oberhand (46:40), auch die Quoten (54% 2er, 43% 3er (10/23) und von der Freiwurflinie mit 85% (17/20)) waren erfreulich und besser als die des Gegners. 

Am kommenden Sonntag sind die Panthers in Grünberg zu Gast (16.30 Uhr).