11:05:46 05.11.2018

Knappe Niederlage...

Hochspannung pur und tolle Werbung für den Basketball in der 2. Liga ist am Samstagabend im Feri-Sportpark den vielen Basketball-Fans geboten worden, wo sich die Basketballerinnen der Elangeni Falcons Bad Homburg am 7. Spieltag in der 2. Bundesliga Nord der SG Bergische Löwen  knapp mit 72:74 (42:40) geschlagen geben mussten.
Dass die Gäste nach einem ausgeglichenen 40-Minuten-Duell um ein Quäntchen die Nase vorn hatten, lag in erster Linie Tatiana Tenorio, die einen Sahnetag erwischt hatte und gefühlt jeden ihrer Würfe im Falcons Korb unterbrachte. „Sie war ausschlaggebend dafür, dass es für uns am Ende nicht ganz gereicht hat“, sagte Bad Homburgs Coach Jay Brown. Mit 33 Punkten bei einer Einsatzzeit von knapp 30 Minuten war sie die mit Abstand erfolgreichste Spielerin.  Das mit Spannung erwartete Duell zwischen der Löwen Topscorerin Marquisha Harris und Gergana Georgieva (Falcons) endete unentschieden. „Geri“ war mit 26 Punkten erfolgreichste Werferin der HTG (allein 15 in der ersten Halbzeit) und Harris sammelte 12 Punkte (10 in Durchgang eins).

Eng ging es das ganze Spiel über zu, kein Team konnte sich richtig absetzen. Gegen Ende des letzten Abschnitts erspielten sich die Löwinnen einen kleinen Vorsprung (58:64), den die Gastgeberinnen – mit großartiger Unterstützung ihrer Fans – bis 34 Sekunden vor dem Ende in eine 72:71-Führung umgewandelt hatten. Dass die Partie hauptsächlich von Aktionen unter dem Korb geprägt war, belegte die Tatsache, dass die Falcons nur einen Dreier verbuchen konnten und das Spiel an und unter den Körben mit einem Höchstmaß an erlaubter Aggressivität ablief. Dort fehlte den Falcons vor allem Centerspielerin Kristin Annawald, die mit Grippe das Bett hüten musste. 
„Wir haben in kämpferischer Hinsicht alles gegeben“, lobte Brown die Einstellung seines Teams. Gerade in den umkämpften Phasen (und davon gab es diesmal einige) machte sich der kleine Kader der Kurstädter negativ bemerkbar. Weitere Rotationsmöglichkeiten hätten da Abhilfe schaffen können, aber mit Sarah Kuschel und Jordis Wächter fehlen nach wie vor  zwei gute Alternativen verletzungsbedingt.
„In der Nordgruppe der 2. Bundesliga wollen gleich vier Mannschaften aufsteigen. Da weht sportlich ein anderer Wind als im Süden“, lautet die Bilanz von Falcons-Co-Trainer Bernd Betz nach drei Niederlagen in den letzten vier Spielen. Im Auswärtsspiel bei GiroLive Panthers Osnabrück haben es die Bad Homburgerinnen am Sonntag um 16 Uhr bereits mit dem nächsten Aufstiegs-Aspiranten zu tun ehe es am 18.11. um 16.30 Uhr zum nächsten Heimspiel gegen die AVIDES HURRICANES kommt.

Durchgesetzt: Bad Homburgs Nerea Garmendia visiert den Korb an, bedrängt Majda Ghariani (Bergische Löwen).Foto: Gerhard Strohmann