11:41:15 10.10.2018

Junge Löwinnen konnten NUR eine Halbzeit gewinnen

Die Niederlage der SG Bergische Löwen gegen die GiroLive Panthers (56-76) war sehr enttäuschend, jedoch gleichzeitig ein deutlicher Fingerzeig woran es noch fehlt. Vor allem im der zweiten Halbzeit konnten die Löwen dem variablen Angriffsspiel der Osnabrückerinnen nichts mehr entgegen setzen und wurden durch das etwas zu hohe Endergebnis letztlich hart getroffen (22-49). Die beste Spielerin für die siegreichen Panther war Brianna Rollerson mit 9 Pkt./19 Reb. Auf der Löwen-Seite glänzte die in der offensive sehr gut aufgelegte Viktoria Jäger mit 17 Pkt. und 8 Reb.

Überraschenderweise kamen die Außenseiter aus dem Bergischen sehr gut in das Spiel gegen Osnabrück und konnten den Gegner aufgrund einer geschlossenen Verteidigungsleistung lediglich bei 27 Pkt. halten, während sie selber 34 erzielten. Sie konnten die gesamte erste Halbzeit kontrollieren und führten in einem engen Match, dann mit 7 Pkt. zur Pause.

Wie zu erwarten war, kam der Ligafavorit stark aus der Pause und startete das 3. Viertel mit einem 9-0 Run, eher Vikki Jäger zum 36-26 ausglich. Insgesamt erweiterten die Osnabrückerinnen den Run jedpch auf 18-2 und konnten letztlich mit einer 5 Pkt. Führung in die letzte Viertelpause gehen. Hierbei zeichneten sich vor allem Brianna Rollerson, Sarah Olson und Jennifer Strozyk als treibende Kräfte der Gäste aus. Damit konnten die Panther auch zum Ende des Viertels die Spielkontrolle zurück erlangen. 

"Ich habe total erwartet, dass meine Damen dagegen halten werden", führte Jermaine D. Barnes nach dem Spiel aus, "Sie sind noch jung und müssen weiter lernen in den großen Spielen konstant zu bleiben. Ich denke wir haben durch die erste Halbzeit bewiesen, dass wir mithalten können, wenn wir uns auf das fokussieren, was wir vereinbart haben. Aber die Erfahrung von Osnabrück hat uns das Genick gebrochen. Erfahrung lehrt dich auf deine Aufgaben zu fokussieren und den Gameplan umzusetzen. Wir sehen dies auch in der NBA. Junge Teams kommen in das Spiel wie die Feuerwehr, können es aber nicht auf dem Niveau beenden. Aber ich bin sehr aufgeregt, wie sich die Zukunft entwickeln wird, denn meine Damen verbessern sich stetig. Das ist nicht das Ende der Fahnestange, was wir in diesem Spiel erreicht haben. Wir werden uns in großen Spielen verbessern und ich rede hier nicht nur, über die reguläre Saison!"

Viktoria Jaeger trat durch ihre 17 Pkt./8 Reb.hervor, aber auch die Leistung von der Amerikanerin Marquisha Harris mit 6 Pkt. und erneut 16 Rebounds muss hervorgehoben werden. 

Am kommenden Spieltag treffen die Panthers auf Mainz, wo sie ihre Siegesserie fortsetzen wolle und die Löwen treffen auf den Lokalrivalen aus Opladen, welches ein erneut heißes Spiel verspricht.