12:40:48 28.10.2018

Falcons schlagen sich selber...

800 Kilometer gefahren und mit leeren Händen zurück gekommen - das hatte sich Coach Brown und seine Mannschaft anders vorgestellt. Sicher, die Halle Lions waren favorisiert, haben ihre Mannschaft nach dem Abstieg aus dem Oberhaus neu zusammengestellt um gleich wieder aufzusteigen. Doch die Falcons wollten ein Wörtchen mitreden - was sie auch in der ersten Halbzeit taten. Beherztes Spiel im Angriff gegen die köperlich überlegenen Lions und bissige Defense. Mit nur 1 Punkt hinten ging es in die Halbzeitpause.
Und aus der kamen die Lions brüllend wieder, während auf Seite der Falcons das große Flattern begann. "Die Mädels haben sich von der gesteigerten Agressivität des Gegners im dritten Viertelzuaus dem Konzept bringen lassen. Im Angriff wurde nicht mehr geduldig genug gespielt um die freien Würfe zu bekommen. Einfache Chancen wurden nicht genuzt. Mit der Brechstange kann man gegen so eine Mannschaft nicht vorgehen." Die Verunsicherung im Angriff setzte sich dann in der Verteidigungsleistung fort. Die Lions nutzten diese Situation und brachten Mercer und Kasparkova verstärkt unter den Korb. Und als dann auch noch Kazlauskaite ihren Wurf fand konnten sich Halle ein wenig absetzen. Die Falcons versuchten alles, um wieder Ordnung in ihr Spiel zu bekommen, was auch einigermaßen aber leider zu spät gelang. Schlussendlich war der Rückstand zu groß um noch einmal die Chance zu haben, das Spiel an sich zu reißen. 
Coach Brown: "Wir konnten unter der Woche kaum komplett trainieren, das merkte man vor allem bei der Abstimmung in der Verteidigung. Und gegen so eine stark besetzte Mannschaft fehlt uns auch eine tiefer besetzte Bank." Das wird allerdings auch in den nächsten Begegnungen noch der Fall sein, denn auf die verletzten Sarah Kuschel und Jordis Wächter muss Coach Brown noch mindestens 4 Wochen verzichten.