11:16:47 07.01.2019

DBBL-Pokal: TOP-4-Besetzung steht fest

Das Halbfinale im Pokal des deutschen Damenbasketballs und damit die Besetzung des TOP-4-Turniers steht. Bemerkenswert: Kein Teilnehmer des letztjährigen Halbfinales hat dies auch in diesem Jahr geschafft.

Hier die Ergebnisse des Viertelfinales:

XCYDE Angels - Herner TC  47:71
Rutronik Stars Keltern - BC Pharmaserv Marburg  66:69
Eintracht Braunschweig - Eisvögel USC Freiburg  45:70
GiroLive-Panthers Osnabrück - Rhein-Main Baskets  (Osnabrück kampflos weiter)

Den Marburgerinnen ist die Revanche für die jüngst gegen Keltern erlittene erste Saisonniederlage gelungen. In dieser engen Partie entschieden am Ende die Feinheiten. Beide Mannschaften trafen gewiss nicht überragend, waren aber mit ihrer Trefferquote gar nicht weit weg vom Bundesligadurchschnitt. Allerdings trafen die Gastgeberinnen in womöglich entscheidenden Momenten einfach schlechter, während Marburg entsprechende Nadelstiche setzte. In der "Crunchtime" behielten die Gäste dann eben an der Freiwurflinie die Nerven. Marie Bertholdt traf die letzten Freiwürfe fünf Sekunden vor dem Ende. "Wir freuen uns mega krass, dass wir es ins TOP-4 geschafft haben und nun die Chance haben, etwas zu gewinnen", meinte Marburgs Trainer Patrick Unger, während Kelterns Coach Christian Hergenröther an dieser Niederlage merklich zu knabbern hatte: "Ich bin einfach nur enttäuscht und muss das erst mal sacken lassen. Wir haben gefightet, aber Marburg ist besser aus der Weihnachtspause gekommen."

Nicht so eng verliefen die Begegnungen in Nördlingen und Braunschweig, wobei die XCYDE Angels auch nach dem dritten Viertel bei einem 43:50-Rückstand durchaus noch in Schlagdistanz waren. Dann aber folgten zehn überragende Minuten der Hernerinnen, denen nun alles gelang, vor allem eine richtig starke Verteidigung. Nur noch vier Punkte der Gastgeberinnen ließ der HTC im Schlussabschnitt zu.
Das Pokalduell der beiden Erstligaaufsteiger in Braunschweig war hingegen im Prinzip schon zur Pause entschieden. "Mit einer Trefferquote von 30 Prozent aus dem Feld und 33 Prozent von der Freiwurflinie kann man ein solches Spiel nicht gewinnen", fand Braunschweigs Chef-Übungsleiter Peter Kortmann schnell eine nüchterne Erklärung für das Pokal-Aus.